Starthilfe

Starthilfe ist ein Initiativkreis, der es sich zum Ziel gesetzt hat, das Problem der auch in Wolfsburg vorhandenen Kinderarmut ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, Spenden zu sammeln und gezielte und nachhaltige Maßnahmen und Projekte zur Förderung der betroffenen Kinder zu initiieren und zu bündeln. Denn es kann nicht hingenommen werden, dass sich Kinder z.B. nicht ausreichend und gesund ernähren können, dass ihnen Ausstattungen für den Alltag fehlen, oder dass sie nicht am gesellschaftlichen Leben Gleichaltriger teilhaben können, weil ihnen zum Beispiel das Geld für den Theaterbesuch oder den Schulausflug fehlt.

Die Initiative „Starthilfe“, an der die Stadt Wolfsburg, die Unternehmensleitung und der Betriebsrat von Volkswagen, die IG Metall sowie die katholische und evangelische Kirche beteiligt sind, möchte in enger Abstimmung mit anderen gesellschaftlichen Kräften, wie Wohlfahrtsorganisationen, Vereinen, Selbsthilfegruppen, Stiftungen, aber auch Handel und Handwerk zusammenarbeiten, um die Hilfe für die betroffenen Kinder auf eine möglichst breite Basis zu stellen und ihre Chancengleichheit dauerhaft zu erhöhen.

Die fachliche Unterstützung und Koordination der Maßnahmen erfolgt durch den Bereich Jugend der Stadt Wolfsburg in enger Abstimmung mit den Projektträgern, wie z.B. den Leitungen von Kindertagesstätten und Schulen. Dabei geht es vorrangig darum, die Lebensbedingungen der Kinder zu verbessern, wobei jedoch langfristig auch die Eltern in die Fördermaßnahmen einbezogen werden sollen.

„Starthilfe“ will aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich über eine finanzielle Spende hinaus für benachteiligt Kinder engagieren wollen, ermuntern mitzumachen und sie dabei unterstützen.

„Starthilfe“ fördert gezielt vor allem Kitas und Grundschulen in den Wolfsburger Stadtteilen Wohltberg, Laagberg, Westhagen, Detmerode, Innenstadt und Vorsfelde.

Die benannten Einrichtungen stellen Anträge zur finanziellen Unterstützung von Projekten, welche die Kinder in den Bereichen „Essen“, „Lernen“, „Bewegen“ und „soziale Entwicklung“ fördern. Die Anträge werden nach fachlicher Prüfung durch den Geschäftsbereich Jugend der Stadt Wolfsburg vom Initiativkreis freigegeben.

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