Förderkiterien

Kriterien der Initiative „Starthilfe“ zur Förderung benachteiligter Kinder in Wolfsburg

Präambel

Die Initiative „Starthilfe“ setzt sich gemeinsam mit dem Wolfsburger Verein für Jugendförderung dafür ein, dass in Wolfsburg Projekte für eine menschenwürdige Zukunft von Kindern und Jugendlichen unterstützt werden.

Eine sozial nachhaltige Entwicklung soll durch eine direkte Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen erreicht werden, dazu gehört die Befriedigung der Grundbedürfnisse genauso wie gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit.

Die Zusammenarbeit ist getragen von der Anerkennung der Gleichberechtigung aller Menschen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Ethnie sowie politischer und religiöser Orientierung.

I. Allgemeine Projektkriterien

  1. Die materiellen und sozialen Lebensbedingungen von benachteiligten und an den Rand der Gesellschaft gedrängten Kindern und Jugendlichen sollen über die Unterstützung von Maßnahmen und Projekten in definierten Einrichtungen verbessert werden.
  2. Die Projekte und Maßnahmen sollen Kinder und Jugendliche in ihrem sozialen Umfeld unterstützen und möglichst das Umfeld einbeziehen. Primäre Zielsetzung ist die Befriedigung der elementaren Grundbedürfnisse.
  3. Es sind nur Projekte und Maßnahmen zu fördern, die unbedenklich sind im Hinblick auf die Anrechnung auf gesetzliche Leistungen für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern.
  4. Es dürfen keine Projekte und Maßnahmen gefördert werden, deren Durchführung zu den grundsätzlichen Pflichten der Träger gehören.
  5. Primär werden Sachleistungen -sofern sie nicht Punkt 4 berühren- durch die zur Verfügung stehenden Spenden finanziert. Personalkosten werden grundsätzlich nicht übernommen, es sei denn, es handelt sich um eine zusätzliche, zeitlich befristete Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit und gesellschaftlichen Teilhabe.

II. Auswahlkriterien für Projektträger

  1. Die Initiative „Starthilfe“ und der „Wolfsburger Verein für Jugendförderung e.V.“ treten grundsätzlich nicht als Projektträgerin auf, sondern unterstützen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe Projekte, die von eigenständigen und qualifizierten Einrichtungen, Organisationen und Gruppen konzipiert und durchgeführt werden.
  2. Die Strukturen der Projektträgerorganisationen und -einrichtungen sollen transparent sein.
  3. Die Projektträger sollen die erhaltenen Fördermittel gemäß den Kriterien der größtmöglichen Wirksamkeit unter Beachtung der Grundsätze der Sparsamkeit, der Wirtschaftlichkeit und der ordnungsgemäßen Rechnungslegung einsetzen.

III. Kriterien der Projektdurchführung

  1. Die Durchführung umfasst folgende Schritte:
    • Projektauswahl
      • Projektvorschläge / -anträge
      • Bewertung der Projektvorschläge / Projektanträge
      • Projektvorauswahl
      • Entscheidung über Projektförderung
    • Finanzielle Projektförderung
    • Projektcontrolling

    Sofern die Förderung nicht einmalig ist, sondern über einen längeren Zeitraum -mehr als ein Vierteljahr- erfolgt, erhält der Projektträger eine Zusage über die Gesamtsumme bei vierteljährlicher Auszahlung des Geldes.
    Ergeben sich in dem längeren Zeitraum relevante, gravierende Änderungen der Rahmenbedingungen (zum Beispiel gesetzliche Änderungen), ist die Förderung zu überprüfen.
    Verändert der Projektträger während der Förderung die Ziele oder die Umsetzung der Maßnahme in wesentlichen Punkten, ist die Förderungs-Würdigkeit über eine erneute Prüfung -gemäß den Projektkriterien- festzustellen und zu bestätigen.

  2. Durch eine breite und qualifizierte Öffentlichkeitsarbeit sollen die Spender über die Projektauswahl und die Durchführung informiert werden.

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